Die wirksamste Methode zur Gesundhaltung von Zähnen und Zahnfleisch ist eine vollständige Entfernung von Zahnbelag (Plaque) durch regelmäßige Zahnreinigung. Speisereste auf den Zahnoberflächen und in den Zahnzwischenräumen bilden den geeigneten Nährboden für Plaquebakterien, die zahnschädigende Stoffe produzieren. Säuren lösen bei zucker- und kohlenhydratreicher Ernährung Mineralien aus dem Zahnschmelz und verursachen Karies. Giftstoffe können das Zahnfleisch reizen und zu Zahnfleischbluten oder Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) führen. Die kombinierte Verwendung zweier Spezialzahnpasten - einer mit Vitamin A für morgens und einer mit Aminfluorid für abends - bieten den medizinischen Schutz für Zahnfleisch und Zähne.


Abb.: Zahnfleischentzündung (Gingivitis)wird durch Stoffwechselprodukte von Bakterien (Plaque) ausgelöst, die den Zahnfleischsaum besiedeln
Abb.: Zahnbelag (Plaque - unter dem Mikroskop)
Ist die Bezeichnung für Zahnbelag. Zahnbelag entsteht durch Speisereste und enthält eine Vielzahl von Mikroorganismen (Bakterien). Diese können Zähnen und Zahnfleisch Schäden zufügen.
Mindestens 2x tägliches Zähneputzen beseitigt den bakteriellen Belag. Die Zahnzwischenräume sollten zudem 1x täglich gereinigt werden.
Zahnzwischenräume sind für die normale Mundhygiene nur schwer zugänglich und daher ein bevorzugter Ort für Bakterien. Die Folgen sind Zahnfleischerkrankungen oder Karies.

Abb.: Zahnzwischenraumkaries Karies im Zahnzwischenraum tritt wegen der meist vernachlässigten Reinigung der Zahnzwischenräume sehr häufig auf.
Wird durch Stoffwechselprodukte von Bakterien ausgelöst, die den Zahnfleischsaum besiedeln. Wichtigste Anzeichen sind Zahnfleischbluten, -schwellungen und -rötungen. Um einer Gingivitis vorzubeugen, ist es wichtig, die bakteriellen Beläge vom Zahnfleischsaum vollständig zu entfernen.