Abrasion

Mechanischer Abtrag von Zahnhartsubstanz (Schmelz, Dentin).  

Abrasivität von Zahnpasten      

Wie abrasiv (abtragend) Zahnpasta auf die Zahnhartsubstanzen (Schmelz, Dentin) wirkt, hängt von der Härte, Menge und Größe der beigefügten Abrasivstoffe (Putzkörper) ab. Besonders bei freiliegenden Zahnhälsen sollte das im Vergleich zum Schmelz weiche Dentin schonend gereinigt werden. Deshalb ist eine Zahnpasta mit einer sehr geringen Abrasivität (RDA 30) empfehlenswert (elmex SENSITIVE Zahnpasta). Zahnpasten mit mittlerer Abrasivität weisen einen RDA-Wert von 60 – 80 auf. Zahnpasten mit einem RDA-Wert größer als 100 sind stark abrasiv und für die tägliche Anwendung nicht geeignet.

Alkoholgehalt von Mundspül-Lösungen                    

Einige Mundspülungen enthalten Alkohol als Lösungsmittel für andere Inhaltsstoffe. Dies kann problematisch sein für Kinder, aber auch für Personen mit empfindlicher Mundschleimhaut und für Personen, die Alkohol meiden sollten. Alle Mundspül-Lösungen und Zahnspülungen von GABA sind alkoholfrei.

Allergie 

Heftige Reaktion gegen bestimmte Stoffe, die eigentlich für den Menschen harmlos sind (z. B. Hausstaub, Pollen, Tierhaare, aber auch Aromabestandteile wie Menthol oder Konservierungsstoffe).

Amalgam  

Füllungsmaterial für kariöse Zahnschäden, die so weit fortgeschritten sind, dass sie der Zahnarzt aufbohren und füllen muss. Amalgam wird seit Jahrzehnten eingesetzt, hat sich bewährt und ist kostengünstig. Immer wieder werden jedoch Diskussionen wegen der Freisetzung von Quecksilber geführt.

Aminfluorid                      

Spezielle organische Fluoridverbindung in den elmex Kariesschutz Präparaten. Sie mineralisiert und schützt die Zähne besonders wirksam und sorgt so für optimalen Kariesschutz. Wissenschaftliche Studien beweisen die Wirksamkeit der Aminfluoride. Durch ihre spezielle chemische Struktur (Netzmittel) lagern sie sich besonders schnell und gut an den Zähnen an und fördern die Ausbildung einer fluoridhaltigen Schicht. Diese schützt den Zahn bei Säureangriffen. Gleichzeitig kann der Speichel - und mit ihm das Aminfluorid - auch enge Zahnzwischenräume und Grübchen der Backenzähne besser erreichen. Gerade an solchen schlecht zugänglichen Orten beginnt Karies besonders oft.

Abb.: Aminfluoride lagern sich durch ihre chemische Struktur besonders schnell und gut an den Zähnen an

 

 

 

 

 

 

Abb.: Aminfluorid/Zinnfluorid fördert die Regeneration von gereiztem Zahnfleisch und schützt vor Zahnfleischproblemen

 

 

 

"Dolomites"
Substanz: Kalziumfluorid
Technik: Elektronenmikroskopie
Mikrofotografie: Manfred P. Kage

 



"Place d'étoile"
Substanz: elmex Aminfluorid Olaflur
Technik: Polarisationsmikroskopie
Mikrofotografie: Manfred P. Kage

 


"Green abyss"
Substanz: meridol Wirkstoffkombination
Olaflur + Zinnfluorid
Technik: Interferenz Kontrastfotografie
Mikrofotografie: Manfred P. Kage

 

 

Aminfluorid/Zinnfluorid       

Wirkstoffkombination in meridol Zahnpasta und meridol Mundspül-Lösung sowie meridol special-floss. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass diese Wirkstoffkombination das Plaque-Wachstum hemmt, die Regeneration von gereiztem Zahnfleisch und eine gesunde Mundflora fördert. Dadurch bieten die meridol Produkte einen umfassenden Schutz vor Zahnfleischproblemen.

Approximalkaries             

Karies im Zahnzwischenraum. Tritt wegen der oft vernachlässigten Reinigung der Zahnzwischenräume sehr häufig auf. Schutz bietet eine regelmäßige Reinigung der Zahnzwischenräume, vor allem unter Anwendung aminfluoridhaltiger Produkte. Aminfluoride bilden auf allen Zahnoberflächen eine Deckschicht, die vor Säureangriffen schützt.

Abb.: Karies im Zahnzwischenraum tritt wegen der meist vernachlässigten Reinigung der Zahnzwischenräume sehr häufig auf.

 

Approximalraumreinigung           

Gezielte Entfernung der bakteriellen Zahnbeläge zwischen den Zähnen; je nach Weite des Zwischenraums mit Zahnseide, Zahnhölzern, Zahnzwischenraumbürsten oder Floss.

Abb.: Verwendung von Interdentalbürsten

Abb.: Verwendung der Zahnseide

 

Babytee-Karies          

Bei regelmäßigem Nuckeln von zuckerhaltigen Getränken (z.B. Fertigtees für Säuglinge oder Fruchtsäfte) werden die Zähne ständig von dieser zuckerhaltigen Flüssigkeit umspült. Damit erhalten die säurebildenden Bakterien in der Mundhöhle laufend neue Nahrung. Dies führt zu schwersten Zahnschäden, auch als Zuckertee-Karies oder Saugerflaschen-Karies (nursing bottle caries) bezeichnet. Der zahnärztliche Fachbegriff ist „frühkindliche Karies“ oder „Early childhood caries (ECC)“.

Abb.: Babytee-Karies. Regelmäßiges Nuckeln von zuckerhaltigen Getränken (Bsp. Fertigtees für Säuglinge) kann zu schweren Zahnschäden führen.

 

 

Backenzähne            

Mahlzähne; bleibende, große, mehrhöckerige Backenzähne. Die ersten Molaren (Sechsjahrmolaren) brechen etwa im 6. Lebensjahr hinter den Milchmolaren in die Mundhöhle durch. Sie sind - zusammen mit den bleibenden Schneidezähnen - die ersten bleibenden Zähne in der Mundhöhle, werden allerdings häufig „übersehen“. Etwa im 12. Lebensjahr brechen die zweiten Molaren in die Mundhöhle durch, evtl. erst im Erwachsenenalter die Weisheitszähne. Mit dem Durchbruch der Sechsjahrmolaren (also etwa mit Beginn der Schulzeit) sollte die Kinderzahnpasta durch eine Erwachsenen mit höherem Fluoridgehalt ersetzt werden, z.B. morgens aronal forte Zahnpasta, abends elmex Kariesschutz Zahnpasta.

Bakterien

Kleinstlebewesen = Mikroorganismen. In der Mundhöhle lebende Bakterien bilden mit der Zeit fest haftende Beläge (Plaque), die bei Zuckerzufuhr ständig Säure produzieren und so zu Zahnschäden (Karies) führen. Stoffwechselprodukte dieser Plaquebakterien können auch zu Entzündungen des Zahnfleisches führen.

Abb.: In der Mundhöhle lebende Bakterien bilden mit der Zeit fest haftende Beläge (Plaque), die bei Zuckerzufuhr ständig Säure produzieren und so zu Zahnschäden (Karies) führen

 

 

 

Bass-Technik           

Eine Zahnputztechnik für Erwachsene, bei der die Bürste schräg (45° Winkel) am Zahnfleischsaum angesetzt und mit kleinen, rüttelnden Bewegungen über die Zähne geführt wird. So werden Zähne und Zahnfleischsaum gut gereinigt. Die Auswahl der angemessenen Zahnputztechnik sowie eine entsprechende Unterweisung sollte individuell in der zahnärztlichen Praxis erfolgen.

Abb.: Bass-Technik, bei der die Bürste schräg (45° Winkel) am Zahnfleischsaum angesetzt und mit kleinen, rüttelnden Bewegungen über die Zähne geführt wird

 

 

 

 

Bleichen von Zähnen (Bleaching, Tooth Whitening)         

Aufhellung von Zähnen mit chemischen Methoden. Das Bleichen von Zähnen soll unter zahnärztlicher Aufsicht geschehen, um die Schädigung von Zähnen und Zahnfleisch zu vermeiden. Eine anschließende Fluoridierung (z.B. mit höher konzentriertem elmex gelée) härtet den Zahnschmelz nach dem Bleichprozess.

Bluten des Zahnfleisches            

Wichtigstes Anzeichen einer Zahnfleischentzündung: Das Zahnfleisch blutet, tut aber meist nicht weh. Damit die Entzündung ausheilen und das Bluten abklingen kann, müssen die bakteriellen Beläge vor allem am Zahnfleischsaum möglichst vollständig beseitigt werden, am besten mit einer weichen und sanften Zahnbürste wie z.B. der meridol Zahnbürste mit ihren mikrofeinen Borstenenden. meridol Zahnpasta fördert bei regelmäßiger Anwendung spürbar die Regeneration von gereiztem Zahnfleisch. meridol Mundspül-Lösung schützt wirksam vor Gingivitis, Parodontitis und fördert eine gesunde Mundflora.

Borsten               

Die Borsten einer Zahnbürste sollten generell aus Kunststoff sein, da Naturborsten leicht brechen und die scharfen Bruchkanten das Zahnfleisch verletzen können. Die Kunststoff-Borsten sollten eine gute Endabrundung aufweisen oder konisch zulaufen, um Verletzungen von Zähnen und Zahnfleisch zu vermeiden. Harte Borsten können Schäden an der Zahnhartsubstanz verursachen. Aus diesem Grund sind weiche bis mittelweiche Borsten empfehlenswert.

Abb.: Borsten sollten generell aus Kunststoff sein und eine Endabrundung (siehe Bild) aufweisen oder aber konisch zulaufen, um Verletzungen von Zähnen und Zahnfleisch zu vermeiden

 

 

Calciumfluorid            

Verbindung, die sich bei Anwendung fluoridhaltiger Zahnpflegemittel auf der Zahnoberfläche bildet. Wenn der Zahn durch Säure angegriffen wird, wirkt diese Verbindung als Schutzschicht, indem sie sofort Mineralien zur Reparatur des Zahnschmelzes zur Verfügung stellt. Aminfluoridhaltige Präparate bilden besonders gut haftende Calciumfluorid-Deckschichten.         

Chlorhexidin          

Vor allem in Mundspülungen verwendeter Inhaltsstoff, der gegen Bakterien, Pilze und Viren wirkt. Plaque-Bakterien werden bei Anwendung von Mundspülungen deutlich reduziert und die Bildung von Zahnbelag über einige Stunden verhindert. Nebenwirkungen von Chlorhexidin sind z. B. reversible Verfärbungen an Zähnen, Zunge und Mundschleimhaut sowie Beeinträchtigung des Geschmackssinns. Lösungen mit höheren Chlorhexidingehalt (> 0,1 %) sind deshalb nur zur kurzzeitigen Anwendung geeignet.

Demineralisation            

Entkalkung; Herauslösen von Mineralien aus dem Zahnschmelz durch Säuren. Überwiegen Demineralisationsprozesse am Zahn, kommt es zu Zahnschäden (Karies). Die regelmäßige Anwendung von elmex Produkten hemmt die Demineralisation, fördert die Remineralisation und bildet so wirksamen Kariesschutz.

Dentalfluorose           

Erkrankung, die durch langfristige Überdosierung von Fluorid vor dem Zahndurchbruch entsteht. Ihre mildeste Ausprägung sind weißliche Linien oder Flecken auf dem Zahnschmelz. An den bleibenden Zähnen entstehen sie, wenn bis zum Alter von 6-8 Jahren regelmäßig zu hohe Fluoridmengen aufgenommen werden. Da Kleinkinder regelmäßig einen Teil der Zahnpasta verschlucken, sollte bis zu diesem Alter eine Kinder-Zahnpasta mit reduziertem Fluoridgehalt (bis 500 ppm) verwendet werden. Alle Fluoridierungsmaßnahmen (Salz, Tabletten etc.) sollten mit dem Zahnarzt besprochen werden.

Dentalhygieniker/in          

Speziell ausgebildete Fachkraft, die in der zahnärztlichen Praxis vor allem in der Behandlung und der Betreuung von Parodontitis-Patienten tätig ist. Eine weitere zentrale Aufgabe ist die Aufklärung von Patienten über korrekte Mundhygiene mit dem Ziel oraler Gesundheit.

Dentin          

Zahnbein. Hauptmasse des Zahns; umschließt das Zahnmark. Im Bereich der Zahnkrone wird das Dentin vom Zahnschmelz bedeckt, im Zahnhalsbereich vom Zement und dem Zahnfleisch. Dentin ist weicher als Zahnschmelz, daher ist freiliegendes Dentin besonders empfindlich gegen Abrasion und Säureangriffe.

Abb.: Dentin ist die Hauptmasse des Zahns und umschließt das Zahnmark. Im Bereich der Zahnkrone wird das Dentin vom Zahnschmelz bedeckt, im Wurzelbereich vom Zement

 

 

 

Dentinkanälchen

Dentin hat feine Kanälchen, die Reize an den Zahnnerv leiten können. Bei freiliegenden Zahnhälsen ist das Dentin nicht von Schmelz oder Zahnfleisch bedeckt. Die Eingänge zu den Dentinkanälchen liegen offen. Äußere Reize wie Heißes, Kaltes, Süßes, Saures oder Berührungen führen zu Schmerzempfinden. Die regelmäßige Anwendung der speziellen elmex SENSITIVE Produkte bildet einen Schutzfilm, der diese Kanälchen verschließt und so vor unangenehmen, schmerzhaften Reizen schützt.

Dentinkaries/Zahnhalskaries

Wenn sich die kariöse Zerstörung des Schmelzes erst einmal vom Schmelz ins Dentin ausgebreitet hat, kann sie viel schneller voranschreiten: Die Kanälchenstruktur ebnet der Zerstörung den Weg direkt bis zum Zahnmark.
Freiliegende Zahnhälse haben keine schützende Schmelzschicht und sind daher besonders kariesgefährdet. Die regelmäßige Anwendung der elmex SENSITIVE Produkte schützt die Zahnhälse nachhaltig vor Zahnhalskaries.

Desensibilisierung 

Linderung des Schmerzempfindens bei freiliegenden Zahnhälsen (siehe auch Dentinkanälchen). So fördert z.B. die regelmäßige Anwendung der elmex SENSITIVE Produkte die Bildung eines Schutzfilms, der die Weiterleitung der schmerzhaften Reize zu verhindern hilft.

DMF-T/DMF-S Index, dmf-t/dmf-s-Index

Maßzahl für die Kariesschäden einer Person. Zahl der kariösen (decayed), fehlenden (missing) und gefüllten (filled) Zähne (teeth) bzw. Zahnflächen (surfaces). Kleinbuchstaben bezeichnen Milchzähne.

Doppelschutz

Schutz von Zahnfleisch und Zähnen durch regelmäßige Anwendung von aronal forte Zahnpasta mit Vitamin A (morgens) und elmex Kariesschutz Zahnpasta mit Aminfluorid (abends). Bei der Anwendung vor dem Schlafengehen können die Aminfluoride besonders intensiv wirken, weil sie durch die geringe Speichelbildung in der Nacht länger in der Mundhöhle bleiben.

Eckzähne

Größte, oft spitz zulaufende Frontzähne zwischen den Schneidezähnen und ersten Backenzähnen. Der Wechsel der Eckzähne des Milchgebisses zu den bleibenden Eckzähnen erfolgt etwa im Alter von 10-12 Jahren.

Eiertest

Die Eierschale ist ähnlich aufgebaut wie Zahnschmelz. Deshalb kann die Wirkung der elmex Aminfluoride an einem Ei veranschaulicht werden. Das Ei wird 3 Minuten lang in einen mit elmex gelée gefüllten Eierbecher eingelegt, dadurch wird die Säureresistenz der Eierschale erhöht. Danach spült man das Ei vorsichtig mit Wasser ab und legt es in ein Glas mit Haushaltsessig. Auf der unbehandelten Fläche bilden sich schnell Gasbläschen. Sie zeigen die beginnende Auflösung der Schale.

Empfindliche Zähne

Im Bereich freiliegender Zahnhälse ist das Dentin nicht von Schmelz, Zahnzement oder vom Zahnfleisch bedeckt. Ist die dünne Zementschicht abgetragen, liegen die Eingänge zu den Dentinkanälchen offen. Die Kanälchen leiten äußere Reize weiter an den Zahnnerv, was bei äußeren Reizen wie heiß, kalt, süß, sauer oder Berührungen zu Schmerzempfinden führt. Die regelmäßige Anwendung der elmex SENSITIVE Produkte bildet einen Schutzfilm, der diese Kanälchen verschließt und unangenehme, schmerzhafte Reize zu vermeiden hilft (Desensibilisierung).

Abb.: Im Bereich freiliegender Zahnhälse ist das Dentin nicht von Schmelz oder vom Zahnfleisch bedeckt. Die Eingänge zu den Dentinkanälchen liegen offen und vermitteln Schmerzempfinden bei Reizen (heiß, kalt, süß, sauer)

 

 

 

Empfindliches Zahnfleisch

Wenn das Zahnfleisch durch Plaque gereizt wird, die beim Zähneputzen zurückbleibt, beginnt das Zahnfleisch zu bluten und ist entzündet. In solchen Fällen ist es wichtig, die Zähne gründlich, aber schonend weiter zu reinigen.
Bei empfindlichem Zahnfleisch sollte man eine weiche Zahnbürste und eine Zahnpasta, die irritiertes Zahnfleisch regeneriert (meridol), verwenden.

Ernährung

Karies entsteht durch Bakterien. Dabei spielt Zucker eine wichtige Rolle. Die Belagsbakterien bauen Zucker ab und produzieren dabei Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Ob raffinierte Zucker, Rohrzucker oder Honig, macht dabei keinen Unterschied. Jedoch ist nicht die Zuckermenge allein entscheidend, sondern vor allem die Häufigkeit des Verzehrs: je öfter Zucker, desto schädlicher. Ein Verzicht auf Zucker ist illusorisch und auch nicht nötig. Vielmehr sollte man mit den süßen Lebensmitteln bewusst umgehen:

  • Süßgetränke enthalten bis zu 100 g Zucker in 1 Liter. Werden sie immer wieder in kleinen Schlücken genossen, ist die Gefahr besonders hoch. Wasser oder ungesüßter Tee sind dagegen ideale Durstlöscher.     
  • Ungezuckerte Zwischenmahlzeiten (Gemüse, Früchte, Käse, Brot) sind besser als Süßgebäck, Schokolade, Dörrobst.           
  • Nach dem Verzehr von Bananen mit Wasser oder einer fluoridhaltigen Spülung den Mund gut spülen.           
  • Süßes in Form von Desserts zu den Hauptmahlzeiten essen, danach Zähne putzen.           
  • Für zwischendurch zahnschonende Süßigkeiten wählen. Diese Genussmittel tragen das Zahnmännchen-Symbol.           
  • Light bedeutet nicht zuckerfrei oder gar zahnschonend. Lightprodukte sind lediglich kalorienvermindert. Auf die Inhaltsstoffe achten!           
  • Zuckerbewusstsein entwickeln. Viele unserer Nahrungsmittel und Getränke weisen versteckten Zucker auf. Produktdeklarationen lesen. Auch hinter so unterschiedlichen Bezeichnungen wie Saccharose, Glukose, Glukosesirup, Fruktose, Maltose, Malzextrakt verbergen sich Zucker, die Karies auslösen können. Inhaltsstoffe, die vorne in der Inhaltsstoffliste stehen, sind in der höchsten Konzentration enthalten.         

Erosion

Schmelzabtragung durch chemisch-physikalische Vorgänge. So führt z.B. der häufige und regelmäßige Genuss von Fruchtsäuren – vor allem aus Getränken - zu Verlust von Zahnsubstanz. Auch häufiges Erbrechen – z.B. in der Schwangerschaft oder bei Ernährungsstörungen – kann zu Erosionen führen. Fluoridhaltige Mund- und Zahnpflegemittel reduzieren das Risiko für Erosion.

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