Wie sollte eine Zahnbürste beschaffen sein?

Eine Zahnbürste sollte eine gründliche Reinigung und eine minimale Verletzung von Zähnen und Zahnfleisch gewährleisten. Die Borsten sollten weich bis mittelhart sein und kritische Stellen wie z.B. die Zugänge zu den Zahnzwischenräumen gut erreichen. Eine effektive Reinigung wird durch Kurzkopf-Zahnbürsten gewährleistet, deren Bürstenfelder sich durch höher stehende X-Borsten der Zahnoberfläche anpassen. Zur sicheren Führung sind ergonomisch geformte Bürstengriffe mit Daumenstopps wichtig. Als Putztechnik wird von vielen Zahnärzten die Bass-Technik empfohlen. Für Kinder gibt es spezielle Lern-Zahnbürsten.

Abb.: X-Borsten

 

 

 

 

 

 

Borsten (Filamente):

Die Borsten einer Zahnbürste sollten generell aus Kunststoff bestehen, andere brechen zu schnell und können somit das Zahnfleisch verletzen. Die Kunststoff-Borsten sollten eine gute Endabrundung aufweisen, damit weder Zahnfleisch noch Zähne verletzt werden.

Abb.: mikrofeine Borstenenden


Zahnzwischenräume:

Zahnzwischenräume sind für die normale Mundhygiene nur schwer zugänglich und daher ein bevorzugter Ort für Bakterien. Die Folgen sind Zahnfleischerkrankungen oder Karies.

Abb.: Zahnzwischenraumkaries Karies im Zahnzwischenraum tritt wegen der meist vernachlässigten Reinigung der Zahnzwischenräume sehr häufig auf.

 

Lern-Zahnbürsten:

Sollten einen kleinen abgerundeten und kindgerechten Bürstenkopf haben. Ein planes Bürstenfeld und abgerundete Schon-Borsten verhindern Zahnfleischverletzungen. Zudem sollte der Griff rutschfest sein, damit er dem Kind das Halten erleichtert. Ein langer Griff ermöglicht, dass die Eltern die Hand des Kindes führen und so gleichzeitig unterstützend mitputzen können.

Bass-Technik:

Die Zahnbürste wird im Winkel von 45° angelegt. Die Borsten leicht gegen Zähne und Zahnfleisch drücken. Kleine rüttelnde Hin- und Herbewegungen von einer halben Zahnbreite durchführen. Zuerst die Außen-, dann die Innen- und zuletzt die Kauflächen reinigen.

Abb.: Bass-Technik, bei der die Bürste schräg (45° Winkel) am Zahnfleischsaum angesetzt und mit kleinen, rüttelnden Bewegungen über die Zähne geführt wird

 

 

 

 

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