Oft wird übersehen, dass der übermäßige und unkontrollierte Konsum dieser Getränke aufgrund darin enthaltener Säuren zu Zahnschäden führen kann. Eltern sollten den Getränkekonsum ihrer Kinder deshalb aufmerksam begleiten und diese zur erforderlichen Mundhygiene anhalten. Eine intensive Fluoridierung kann gegen Säure-Attacken schützen. Neue Forschungsergebnisse bestätigen dies.

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Zwar ist vielen Eltern bekannt, dass Erfrischungsgetränke aufgrund ihres Zuckergehaltes Karies verursachen können. Aber der süße Geschmack täuscht über eine weitere Gefahr hinweg: Diese Getränke enthalten viel Säure. Dadurch können chronische Verluste der Zahnsubstanz – Erosionen – entstehen. Da diese Substanzverluste meist schmerzlos sind, werden sie häufig erst dann wahrgenommen, wenn bereits Schäden entstanden sind.Stoffe wie Phosphor-, Zitronen- und Ascorbinsäure werden den Getränken zugefügt, um ihnen einen erfrischenden Charakter zu verleihen und sie zu konservieren. Zahnschmelz besteht zum größten Teil aus anorganischen Mineralien, die in Säuren leicht löslich sind. Bei einem Kontakt zwischen Zahnsubstanz und Säure gehen daher Calcium und Phosphat in Lösung, was Mineralverlust bedeutet.
Auch die Art, wie Erfrischungsgetränke eingenommen werden, spielt eine Rolle bei der Entstehung von Erosionen. Säurehaltige Lebensmittel sollten nicht über den Tag verteilt in vielen kleinen Portionen (z.B. mit Sporttrinkflasche) getrunken werden, um den Kontakt mit den Zähnen auf ein Minimum zu reduzieren.
weiß Diplom-Biochemikerin Bärbel Kiene von der elmex Forschung. „Nach der regelmäßigen Anwendung eines Fluoridgels und fluoridhaltiger Zahnspülungen wird Fluorid auf der Zahnoberfläche abgelagert. Diese Deckschicht stellt ein Reservoir an Mineralien dar, das bei einer Säure-Attacke erst aufgelöst werden muss, bevor die Zahnsubstanz angegriffen werden kann.“ Als besonders hochwertig gelten laut Kiene Aminfluoride. Diese haben ihre Wirksamkeit in aktuellen Studien erneut unter Beweis gestellt.

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