Selbsttest zur Mundtrockenheit

Wenn Sie nach diesem Test den Eindruck haben, dass Ihre Mundhöhle zu trocken ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Zahnarzt. Er kann Ihnen Empfehlungen für die richtige Zahnpflege geben. Denn optimaler Kariesschutz ist in diesem Fall besonders wichtig, weil bei vermindertem Speichelfluss das Kariesrisiko zunimmt.

Allgemein

1. Trinken Sie weniger als 2 Liter pro Tag?
2. Nehmen Sie regelmäßig Medikamente, z. B. gegen Bluthochdruck, rheumatische Erkrankungen, Bronchitis, Asthma oder depressive Stimmungen?

Eigener Befund des Mundes

3. Haben Sie manchmal einen trockenen Mund?
4. Haben Sie manchmal einen schlechten Geschmack im Mund?
5. Haben Sie manchmal Probleme beim Sprechen?
6. Müssen Sie öfter nachts aufstehen, um zu trinken?
7. Haben Sie manchmal Probleme beim Kauen von trockener Nahrung?
8. Haben Sie manchmal Probleme beim Schmecken oder Schlucken?
9. Haben Sie manchmal Schmerzen im Mund oder auf der Zunge, trockene Lippen oder Mundbrennen?

Empfehlung:

Wenn Sie unter Mundtrockenheit leiden, sollten Sie viel und regelmäßig trinken (z. B. Wasser). Außerdem sollten Sie Ihren Mund regelmäßig mit Wasser ausspülen. Zur Anregung des Speichelflusses sollten sie häufig feste, kauaktive Nahrungsmittel essen und zuckerfreies Kaugummi kauen. Da Mundtrockenheit auch die Zähne gefährdet, sollten Sie auf eine optimale Zahnpflege achten. Verwenden Sie zusätzlich zum Zähneputzen 1x täglich eine medizinische Zahnspülung (z. B. von elmex). Um die Zähne intensiv vor Karies zu schützen, empfiehlt sich außerdem 1x pro Woche die Anwendung eines hoch konzentrierten Fluoridgels (z. B. elmex gelée). Bitte sprechen Sie Ihren Hausarzt und Ihren Zahnarzt auf Ihre Mundtrockenheit an.

Der Selbsttest wurde entwickelt mit freundlicher Unterstützung durch Professor Dr. Klimek, Universität Gießen.

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