Wie sollten Milchzähne geputzt werden? Gibt es dafür ein bestimmtes System?

Bereits ab dem Durchbruch des ersten Milchzahnes sollten die Eltern die Zähne ihres Kindes mit einer speziellen Lern-Zahnbürste regelmäßig putzen – am besten mit einer erbsengroßen Menge Kinder-Zahnpasta. Damit die Milchzähne als Platzhalter bis zum Zahnwechsel gesund bleiben, sollte die Zahnpasta Fluoride (Aminfluoride) enthalten. Ab dem zweiten Geburtstag beginnen die Kleinkinder mit ihren eigenen Putzversuchen. Es empfiehlt sich hierfür die so genannte KAI-Methode. Wichtig ist, dass die Eltern die Zähne ihres Kindes bis ins Schulalter nachputzen.

Abb.: Wechselgebiss

 

 

 

Abb.: KAI-Methode Kai-Putzsystematik:
zuerst die Kauflächen,

 

 

 

dann die Außenflächen,

 

 

 

zum Schluß die Innenflächen

 

 

 

 

Lern-Zahnbürste:

Sollten einen kleinen abgerundeten und kindgerechten Bürstenkopf haben. Ein planes Bürstenfeld und abgerundete Schon-Borsten verhindern Zahnfleischverletzungen. Zudem sollte der Griff rutschfest sein, damit er dem Kind das Halten erleichtert. Ein langer Griff ermöglicht, dass die Eltern die Hand des Kindes führen und so gleichzeitig unterstützend mitputzen können.

Kinder-Zahnpasta:

Sollte bis zu 500 ppm Fluorid (Aminfluorid) enthalten. Diese Menge wird von Zahnärzten empfohlen und wirkt nachweislich karieshemmend.

Milchzähne:

Ein Milchgebiss besteht aus insgesamt 20 Zähnen, deren Durchbruch im 6.–7. Lebensmonat beginnt.

Abb.: Milchzahngebiss
Milchzähne brauchen besonderen Kariesschutz, weil sie einen weicheren, noch nicht vollständig ausgereiften Zahnschmelz besitzen.

 

 

KAI-Methode:

(Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen). Da bei Kindern zuerst auf den Kauflächen  Karies entstehen kann, sollte dort mit den ersten Putzversuchen begonnen werden. Danach folgen die Außenflächen und zuletzt die Innenflächen.

 

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