
12-wöchige In vivo-Untersuchung zeigt: meridol Verbund verbessert Plaquestatus und Blutungsneigung deutlich
Zweimal tägliches Zähneputzen mit meridol Zahnpasta in Verbindung mit zusätzlicher abendlicher Anwendung von meridol Mundspül-Lösung verbessert den Mundhygiene-Status bei Patienten mit Gingivitis oder chronischer Parodontitis erheblich. Zu diesem Ergebnis kommt das Team um Prof. Jadwiga Banach von der Universität Stettin in einer aktuellen wissenschaftlichen Arbeit. In der zwölfwöchigen randomisierten, offenen und kontrollierten Studie wurde der Effekt der amin- und zinnfluoridhaltigen Produkte an Probanden mit entsprechender Symptomatik und unzureichender Mundhygiene getestet. Die Verbesserung von Approximal-Plaque-Index (API) und Sulkus-Blutungs-Index (SBI) im Versuchszeitraum war signifikant.
Zu Beginn der Studie wurde bei allen Testpersonen Plaquestatus und Blutungsneigung mittels API bzw. SBI ermittelt. Die 18- bis 59-jährigen Teilnehmer wiesen alle eine Gingivitis oder chronische Parodontitis in Remission auf. Ihr Mundhygienestatus war schlecht. Die Testgruppe startete mit einem API von 84 Prozent, die Kontrollgruppe mit 79 Prozent. Der SBI betrug bei der Testgruppe zu Beginn der Untersuchung 67 Prozent, bei der Kontrollgruppe 58 Prozent. Im Untersuchungsverlauf putzte die Testgruppe ihre Zähne zweimal täglich mit meridol Zahnbürste und meridol Zahnpasta und spülte jeden Abend zusätzlich mit meridol Mundspül-Lösung (ohne Alkohol). Die Kontrollgruppe verwendete eine handelsübliche Zahnpasta mit 1450 ppm Fluorid aus Natriumfluorid und führte ansonsten keine ergänzenden Mundhygienemaßnahmen mit einer Mundspül-Lösung durch. Die Indizes wurden erneut nach zwei und vier Wochen sowie am Ende der Studie erhoben.
In beiden Gruppen kam es nach zwei Wochen zu einer Verbesserung von Plaquestatus und Blutungsneigung. Doch nur in der Testgruppe konnte dieser positive Effekt in den folgenden Wochen weiter ausgebaut und sogar stabilisiert werden. So lag der API bei den Anwendern des meridol-Verbundes nach zwölf Wochen bei nur noch 48 Prozent, das entspricht einer Verbesserung um 36 Prozentpunkte, der SBI verringerte sich auf 21 Prozent und damit um 46 Prozentpunkte. In der Kontrollgruppe verschlechterten sich die Werte hingegen im weiteren Versuchszeitraum wieder und erreichten nach zwölf Wochen annähernd die Ausgangswerte.